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Beschreibung

Der Begriff „R-Tech“ ist eine Abkürzung für Rollenspiel-Technik. Bei ihr sollen Pen & Paper Rollenspiele als Kreativtechnik zur Erstellung von Drehbüchern genutzt werden.

Der Grund, warum ich dieses Projekt wählte, ist meine Begeisterung für Drehbücher und mein großes Interesse an Kreativtechniken und Rollenspiel.


Nutzen

Rollenspiel ist kurzweilig im Vergleich zum traditionellen Drehbuchschreiben. Folglich kann bei R-Tech Technik in kurzer Zeit der komplette Verlauf einer Geschichte festgahlten werden.
Später kann sich der Autor entscheiden, ob er diese in ein Drehbuch umsetzen will.

Die Teilnehmer können sich während des Spiels gegenseitig helfen. Sie arbeiten im Team an der Basis zum späteren Drehbuch.
Dadurch können die Geschichten natürlicher wirken, als wenn sie nur konstruiert wären. Das betrifft auch die Charakterentwicklung und den Dialog zwischen den Charakteren. Beides wird, anders als beim traditionellen Drehbuchschreiben, intuitiv von mehreren Personen erarbeitet.


Ablauf

Vorbereitung
Der Spielleiter/Autor überlegt sich die Hintergrund­geschichte und die ungefähre Handlung des späteren Drehbuchs. Er kann dazu ein Treatment1 anfertigen und sich während des Spiels darauf stützen. Dieses kann unterschiedlich umfangreich ausfallen, je nach Bedarf.

Charakter-Erschaffung
Es werden die Charaktere des späteren Drehbuchs erstellt. Der Spielleiter/Autor erstellt die NSCs2, während die Spieler die SCs3 entwickeln. Die Charakter-Erschaffung kann auch zu Beginn des Rollenspiels stattfinden.

R-Tech Rollenspiel
Der Spielleiter trifft sich mit den Spielern und hält ein R-Tech Rollenspiel ab. Dabei wird die erlebte Geschichte in Form von Protokollen aufgezeichnet.

Drehbuch
Nach dem Rollenspiel werden die Aufzeichnungen in Form eines Drehbuchs verwertet.



© Beren Baumgartner 2004. Alle Rechte vorbehalten.